EU Geld genehmigt

EU bezuschusst die Sanierung des Schwimmerbeckens mit 176.000 Euro

Von Friedrich-Wilhelm Schiller
Jetzt hat es die Hänigser Freibadgenossenschaft schriftlich: Die Europäische Union (EU) bezuschusst die Sanierung des Schwimmerbeckens mit 176.000 Euro aus ihrem Leader-Förderprogramm. Den Förderbescheid hat Uetzes Bürgermeister Werner Backeberg der Genossenschaft überreicht.
Die Sanierung des Schwimmerbeckens sei eines der größten Projekte in der Leader-Region Aller-Fuhse-Aue, die bisher von der EU gefördert wurden, sagte die Regionalmanagerin der Region Aller-Fuhse-Aue, Gudrun Viehweg. Das Investitionsvolumen beläuft sich brutto auf 330.000 Euro.

Die Genossenschaft will das große Schwimmbassin sanieren, weil von den Wänden immer wieder Fliesen abfallen und vom Boden der Estrich abplatzt. Bei der Sanierung sollen lockere Fliesen und instabile Estrichflächen entfernt, Unebenheiten ausgeglichen und schließlich das Becken mit einer Spezialfolie ausgekleidet werden.

Die Vorbereitungen haben laut Manfred Eberl, Mitglied des Genossenschaftsvorstands, bereits begonnen. "Eine Firma hat Kernbohrungen gemacht und Zugproben genommen, um die Struktur des Betons zu untersuchen", berichtete Eberl. Ein Labor analysiere momentan die Proben. Die Sanierung soll am 4. Oktober unmittelbar nach Ende der Badesaison beginnen. Am 1. Mai 2018 soll das Bad wieder öffnen.

Das entscheidende Wort bei der Zuschussvergabe aus dem Leader-Programm spricht die lokale Aktionsgruppe (LAG) der Region. "Das Projekt ist in der lokalen Aktionsgruppe hoch bewertet worden", sagte Viehweg. Die Genossenschaft habe mit ihrem Motto "Ein Bad von allen für alle" punkten können. Die Badeanstalt habe sich zu einem sozialen Treffpunkt entwickelt, weil dort Veranstaltungen wie Gottesdienste und das Schweinetrogrennen stattfinden. Ein besonderer Aspekt sei gewesen, dass eine gemeinnützige Genossenschaft das Bad betreibe.

Nach den Worten des Uetzer Bürgermeisters und LAG-Vorsitzenden Werner Backeberg hat es in der LAG Diskussionen über den Antrag der Hänigser Badgenossenschaft gegeben. Bedenken, dass bei einer Genehmigung nicht mehr genügend Geld für andere Projekte zur Verfügung stünden, seien aber schnell ausgeräumt worden

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